Johannes Brahms: "Ein deutsches Requiem"

Adréana Julia Kraschewski, Sopran • Max Wittges, Bass
24.11.2001, 20 Uhr in der Basilika St. Aposteln, Köln


Johannes Brahms: "Ein deutsches Requiem"

Adréana Julia Kraschewski, Sopran • Max Wittges, Bass
25.11.2001, 15:30 Uhr in der Bonner Münster-Basilika


Zwei glanzvolle Konzerte, die bei ihren Zuhörern begeisterte Reaktionen auslösten. Die Kritik des Bonner Generalanzeigers finden Sie hier.

Das brillante Kölner Konzert haben wir in professioneller Qualität aufgezeichnet. Die CD können Sie hier bestellen (13 EUR zzgl. Versand).

Die CD ist nicht im Handel erhältlich.


Brahms' "Deutsches Requiem" im Münster

Dass gerade am Totensonntag selbst ein so bewegendes, tiefste menschliche Empfindungen und Ängste widerspiegelndes Werk großen Zuspruch finden würde, lag auf der Hand. Und man erlebte eine ausdrucksstarke Aufführung, zu der sich zwei renommierte Kölner Ensembles, der Rheinische Kammerchor und das Neue Rheinische Kammerorchester, unter der Leitung von Wolfgang Siegenbrink zusammengefunden hatten.

Als stimmschöne und eindringlich gestaltende Gesangssolisten waren Adréana Julia Kraschewski mit sehr bewegtem Sopran und Max Wittges mit profundem, klarem Bass-Bariton mit dabei.

Unter Wolfgang Siegenbrinks sorgsam-genau die einzelnen emotionalen Stationen der Partitur ausleuchtendem Dirigat erbrachten Chor und Kammerorchester eine eindrucksvolle Leistung.

Und ganz sicherlich verdankt sich eine besonders hohe Stimmungshaltigkeit dieser Aufführung eben doch auch den sprechenden Instrumentalfarben der Orchestrierung.

Barbara Kaempfert-Weitbrecht

Anmerkung: Der letzte Satz ist eine Gegenüberstellung zu einer an gleicher Stelle veröffentlichten Kritik einer zeitnahen Aufführung des Brahms-Requiems in der Bonner Lutherkirche, bei der eine Fassung ohne Orchester mit zwei Klavieren erklang. Dort war es Frau Kaempfert-Weitbrecht nämlich noch so erschienen,
"dass die so eindrückliche Verschmelzung von archaisierend-altertümlichen Elementen und sehr persönlich-romantischem Gestus, die diese tief berührende Musik prägt, fast noch deutlicher zu erfahren wäre als in der Orchester-Fassung."