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Foto: Chr. Seelbach

Wolfgang Siegenbrink


studierte katholische Kirchenmusik bei Prof. Rudolf Ewerhardt (A-Examen), Orgel bei Prof. Wolfgang Stockmeier (künstlerische Reifeprüfung), Klavier bei Prof. Michael Endres und Orchesterdirigieren bei Prof. Günter Fork an der Musikhochschule in Köln. Außerdem war er dort Pianist u. a. in der Gesangsklasse von KS Prof. Hans Sotin. Er erhielt Stipendien zur Dirigierklasse von Prof. Leopold Hager am Musikkonservatorium in Wien und zu den Bayreuther Festspielen. Als Stipendiat der Internationalen Bachakademie Stuttgart beim Europäischen Musikfest 2002 dirigierte er Festival-Chor und Orchester (Beethoven "Missa Solemnis" und "Fidelio"). Er war Solorepetitor an der Oper Bonn und dirigierte das Beethovenorchester. Dort wirkte er als Assistent von Jeffrey Tate beim "Parsifal" und vom Bonner Generalmusikdirektor Marc Soustrot beim "Ring des Nibelungen" von Richard Wagner. Als Organist nahm er an Wettbewerben und Meisterkursen (u. a. Bachwettbewerb 2000 in Leipzig, Prof. Thorsten Lauxx, Düsseldorf, Prof. Jon Laukvik, Stuttgart, Prof. Daniel Roth, Paris) teil. Er führte im Jahr 2000 das Gesamtwerk für Orgel von Johann Sebastian Bach in Köln auf. Als Dirigent besuchte er Meisterkurse u. a. beim Thomaskantor Prof. Christoph Biller, Leipzig und beim Leiter der Internationalen Bachakademie, Prof. Helmuth Rilling. Seit 1995 leitet er den Rheinischen Kammerchor Köln. Mit dem RKK führte er seitdem alle wesentlichen Oratorien auf. In Brittens "War Requiem" übernahm er 2001 die Leitung des Kammerorchesters der Rheinischen Philharmonie Koblenz. Als Assistent von GMD Shao-Chia Lü studierte er im Auftrag des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie für das Jubiläumskonzert "350 Jahre Orchester in Koblenz" im März 2004 Arnold Schönbergs "Gurrelieder" mit dem aus neun einzelnen Chören bestehenden Projektchor ein. Seit 2002 ist er auch künstlerischer Leiter des "KölnChores", mit dem er eine Konzertreise nach Wolgograd unternahm. In der Kölner Philharmonie ist er mit beiden Chören regelmäßig zu Gast. ("Operngala mit Werken von Wagner und Verdi", "Verdi-Requiem"). Er war Mitorganisator des Chorfestivals "Kölner Chorherbst 2003" und dirigierte dort eine deutsche Erstaufführung des "Messias" von Händel in einer großen Orchesterbearbeitung von Sir Eugene Goossens. Er fördert den Chornachwuchs in Zusammenarbeit mit dem Oberstufenchor "Vocalensemble Hildegard-von-Bingen" (Einstudierung C. Scheffel). Durch Aufführungen großer Werke ("Verdi-Requiem" und "Carmina burana") in der Kölner Philharmonie in gemeinsamen Chorprojekten wird das Interesse junger Sängerinnen und Sänger geweckt. Eingeladen wird er in diesem Jahr vom WDR (Nachtmusik) und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, mit denen er eine CD-Produktion durchführt (Wetz "Weihnachtsoratorium").